Orthopädische und unfallchirurgische Praxis,
Stoßwellenzentrum Vorarlberg

Dr. Rezniczek

Willkommen auf meiner Praxis-Website.

Ich ordiniere als Wahlarzt in einer barrierefreien Praxis, die sich im Neubau in der Franz-Reiter-Straße 8, im Zentrum von Höchst, befindet.

Termine können telefonisch während der Praxis­öffnungs­zeiten vereinbart werden.

Bitte beachten Sie die Hinweise zu Corona!

Hinweise zur Corona-Situation

Sehr geehrete Patientinnen und Patienten, der Zugang zur Praxis erfolgt wieder über den Haupteingang. Nach wie vor gelten allerdings einige Auflagen und Regelungen, um deren strikte Einhaltung ich Sie bitten möchte. Besondere Bedeutung hat auch die Einhaltung der Termine, da durch die Corona-Maßnahmen ein erhöhter Organisations- und Zeitbedarf besteht.
  • Es besteht nach wie vor Maskenpflicht, und die Abstandsregeln sind einzuhalten.
  • Nach dem Betreten der Praxis besteht die Verpflichtung zur Händedesinfektion.
  • Termine sind bitte alleine wahrzunehmen, ohne Begleitpersonen.

Leistungen

Stoßwellentherapie

Wenn Sie unter akuten oder chronischen Schmerzen der Sehnenansätze, der Ferse, der Schulter oder der Muskulatur leiden, stellt die extrakorporale Stoßwellentherapie eine gut geeignete, moderne und vor allem nicht-invasive Behandlungsmethode dar.

Wirkungsweise:

Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie handelt es sich um ein Verfahren, bei dem von außen (extrakorporal) eine kurze, aber intensive Druckwelle erzeugt wird, die dann über die Haut in das darunterliegende Gewebe eindringt. Diese „Stoßwellen“ lösen lokal eine Reaktion („biologische Antwort“) im Gewebe aus, im Zuge derer es zu einer vermehrten Ausschüttung von körpereigenen Wachstums­faktoren und anderen Botenstoffen kommt. Dies führt in der Folge unter anderem zu einer Neubildung von Blut­gefäßen (und damit zur verbesserten Durchblutung) und zum Einwandern von Stammzellen in das Behandlungs­gebiet. Zudem werden entzündliche Prozesse im betroffenen Gewebe moduliert und zum Abklingen gebracht. In Summe führt dies letztendlich zu einer Gewebsregeneration und in vielen Fällen zum Ausheilen der Beschwerden. Die Wirksamkeit der Stoßwellentherapie konnte in einer Vielzahl experimenteller und klinischer Studien nachgewiesen werden. Bereits nach zwei bis drei Sitzungen berichten 75% der Patienten von einer deutlichen Schmerzreduktion bis hin zur Beschwerdefreiheit.

Anwendungsgebiete:

  • Achillessehnenentzündung (Achillodynie)
  • Fersensporn (Fasciitis plantaris)
  • Tennisellbogen (Epicondylitis humeroradialis)
  • Golferellbogen (Epicondylitis humeroulnaris)
  • Schleimbeutelentzündung der Hüfte (Trochanter bursitis)/li>
  • Patellaspitzensyndrom (Jumper’s Knee)
  • Weitere Indikationen:
  • Chronische Schmerzen im Ledenwirbelsäulenbereich (Lumbago)
  • Chronische Schmerzen an der Halswirbelsäule (Cervicalsyndrom)
  • Tibialis Posterior Syndrom
  • Peronealsehnensyndrom
  • Pes-anserinus-Syndrom
  • Muskelläsionen (Teilrisse, Partialruptur von Sehnen ohne Kontinuitätsunterbrechung)
  • Experimentelle Indikationen:
  • Morbus Osgood-Schlatter
  • Narbengewebe
  • Wundheilungsstörungen
  • Cellulite-Behandlung

Wie läuft die Behandlung ab?

Nach gesicherter Diagnose stimme ich den Therapieablauf auf Ihre individuelle Erkrankung ab. Üblicherweise werden 2000 Stoßwellenimpulse pro Sitzung abgegeben.

Für die Behandlung werden Sie in eine stabile Lage gebracht und der Kopf des Stoßwellengeräts wird auf den zu behandelnden Körperteil aufgesetzt. Dabei wird ein Kontaktgel auf die Haut aufgetragen, um die vollständige Übertragung der Stoßwellen sicher zu stellen. Dann erfolgt die Abgabe der Stoßwellen, wobei die Dauer der Behandlung bei ca. 8 bis 9 Minuten liegt.

Je nach Indikation werden zwei bis fünf Behandlungen benötigt. Diese werden in einem Abstand von ein bis drei Wochen durchgeführt. Das Endergebnis der Therapie ist nach etwa 12 bis 16 Wochen erreicht.

Darf man den behandelten Körperteil im Anschluss an die Therapie ganz normal belasten?

Üblicherweise benötigen Sie nach der Therapie keine Schonung und sind voll arbeitsfähig. Stärkere Anstrengungen und sportliche Aktivitäten müssen individuell angepasst werden. Eine etwaige Sportkarenz werde ich als Ihr behandelnder Arzt im Rahmen des Erstgesprächs ausführlich besprechen.

Ist die Stoßwellentherapie schmerzhaft?

Zu Beginn der Behandlung kann es zu einem verstärkten Schmerzempfinden kommen. Die Stärke der Therapie wird gegebenenfalls individuell für Sie angepasst. Üblicherweise bessern sich die mögliche Beschwerden bei zunehmender Dauer, da die Stoßwellentherapie selbst einen schmerzstillenden Effekt hat.

Wann darf die Stoßwellentherapie nicht angewendet werden?

Die Stoßwellentherapie darf nicht im Bereich von luftgefülltem Gewebe (also etwa der Lunge) oder im Bereich von bösartigen Tumoren angewandt werden.

Schwangerschaft, Herzschrittmacher oder Blutverdünnung stellen keine Kontraindikationen dar und somit kann die Stoßwellentherapie ohne erhöhtem Risiko durchgeführt werden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Während der Therapie kann es zu einer Schmerzzunahme im behandelten Gewebe kommen. Es wurde auch von Brennen oder Hitzegefühl berichtet. Manchmal tritt eine lokale Hautrötung auf, welche aber rasch wieder abklingt. In seltenen Fällen kann es zur Entwicklung kleiner Blutergüsse an der Stelle, an der die Stoßwelle in die Haut eintritt, kommen, was für ein bis zwei Tage zu einer Verstärkung der Schmerzen führen kann.

Es gibt keine Hinweise auf sonstige Nebenwirkungen.

Wieviel kostet die Stoßwellentherapie?

Die Kosten pro Behandlung belaufen sich auf je EUR 110 (inkl. Mwst.; EUR 170 bei beidseiter Behandlung) für die ersten drei Behandlungen. Für die vierte Behandlung berechne ich nur die Hälfte (EUR 55 bzw. 85). Sollte eine fünfte Behandlung notwendig sein, so ist diese kostenlos.

Inklusive der Erstordination (EUR 88) fallen somit folgende Therapiekosten an:

  • Bei zwei Behandlungen: EUR 308 (beidseitig: EUR 428)
  • Bei drei Behandlungen: EUR 418 (beidseitig: EUR 598)
  • Bei vier oder fünf Behandlungen: EUR 473 (beidseitig: EUR 683)

Üblicherweise werden drei bis fünf Behandlungen benötigt.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Krankenkassen die Kosten für die Stoßwellentherapie übernehmen, obwohl mit dieser oft sehr gute Erfolge erzielt werden können. Eine Kostenrückerstattung kann allerdings bei primären Indikationen (Fersensporn, Kalkschulter, Achillodynie, …) möglich sein. Bitte informieren Sie sich daher bei Ihrer Krankenkasse oder Privatversicherung.

Konservative Therapie

  • Diagnostik sämtlicher Beschwerden am Bewegungsapparat
  • Beratung und Therapie bei degenerativen Erkrankungen (z.B. Arthrose an Hüft- und Kniegelenk; Sehnenerkrankungen wie Rotatoren­manschetten­läsionen, usw.)
  • Beratung und Therapie bei Überlastungs­syndromen (z.B. Tennis­ellenbogen, Sehnen­scheiden­entzündung, Achillodynie, Fersensporn, usw.)
  • Beratung und Therapie bei Arbeits- und Sportverletzungen
  • Schmerztherapie
  • Entlastungspunktionen bei Gelenksergüssen
  • Infiltrationstherapie mit Lokalanästhetika und/oder Corticoiden
  • Lokale Therapie zum Knorpel­aufbau mit hochwertigen Hyaluron­säure­präparaten
  • Durchführung einer ambulanten Schmerzinfusionstherapie
  • Einleitung einer Physiotherapie (Heilgymnastik, Massagen, Lymph­drainagen, etc.)
  • Verordnung von medizinischen Hilfsmitteln (Modell­einlagen, Bandagen, Orthesen, etc.) und Medikamenten

Operative Therapie

  • Individuelle Beratung und Aufklärung über operative Möglichkeiten
  • Überweisung und OP-Terminplanung in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Landes­kranken­häusern
  • Auf Wunsch und wenn möglich persönliche Durchführung der Operation am LKH Bregenz:
    • Arthroskopische und offene Operationen an Kniegelenk (Meniskus­operation, Kreuz­band­plastik, MPFL nach Knie­scheiben­luxation, etc.), Schulter (Impingement­syndrom, Kalk­schulter, Rotatoren­manschetten­ruptur, etc.), Sprunggelenk (antero­laterales Impingement, Achilles­sehnen­ruptur, etc.)
    • Versorgung von sämtlichen Knochenbrüchen an den Extremitäten
    • Operationen an Hand und Ellenbogen (Karpal­tunnel­syndrom, Sulcus-ulnaris-Syndrom, schnellender Finger, schnellender Daumen, Tennis­ellen­bogen, Ganglion, etc.)
    • Hüft­total­endoprothese bei Hüft­gelenks­arthrose
    • Beinachsenkorrekturen bei Fehl­stellungen
    • Operationen bei Fußfehl­stellungen (Hallux valgus, Krallen­zehen, etc.)
  • Postoperative Kontrollen nach erfolgter Operation (Verbands­wechsel, Naht­entfernung, etc.)
  • Individuelle Unterstützung bis zur vollen Rehabilitation

Gutachten

  • Erstellung von Gutachten für die Versicherung (AUVA)
Weitere sowie detailliertere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage in der Praxis.

Der Arzt

Dr. med. univ.
Christian Rezniczek
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie
Facharzt für Unfallchirurgie, Additivfach Sporttraumatologie
Fachkunde Stoßwellentherapie (Digest)

Leitender Oberarzt in der Abteilung für Unfallchirurgie am Landeskrankenhaus Bregenz

Ordinations­zeiten, Termine

Ordination ausschließlich nach Vereinbarung. Bitte vereinbaren Sie einen Termin telefonisch unter +43 5578 73322 jeweils vormittags während der Öffnungszeiten der Praxis (Montag, Mittwoch und Freitag von 8:00 – 12:00) oder per Kontaktformular.

Kontakt

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